Gut gemeint, sehr daneben: Schicksale von Flüchtlingen als Computer”spiel”

Eine zweifelhafte “Repräsentation” afrikanischer Flüchtlinge als Zeitvertreib und kurzweiliges Game.
Das schafft bestimmt viel Empathie und viele junge Leute, die sich künftig ganz auf Augenhöhe mit Flüchtlingsselbstorganisationen für die Verbesserung der Flüchtlingspolitik einsetzen!

via Tagesschau.de

Video HIER

Das macht aber Spaß!

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Bilderquelle: Tagesschau.de

Wissenschaftliches Gutachten: Schutz vor Diskriminierung im Bildungsbereich!

Die berliner LADS (Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung) hat vom rechtwissenschaftlichen Institut der Humbold-Universität,  Professor Dr. Baer, ein Gutachten erstellen lassen zu der Frage, wie der Schutz vor Diskriminierung im Bildungsbereich aus rechtlicher Sicht zu werten ist. Es umfasst eine Analyse und Handlungsempfehlungen.

Darin heißt es unter anderem:

Aus juristischer Sicht fehlen insbesondere Regeln zum Beschwerdeweg, zur Beweislast, zum Maßregelungsverbot, zur Unterstu?tzung durch Verba?nde und zu Maßnahmen der Pra?vention. Wu?nschenswert wa?ren zudem genauere Definitionen von Diskriminierung, denn auch motivierte Verantwortliche sind oft unsicher, wenn es darum geht, komplexe Vorga?nge entsprechend einzuscha?tzen.

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Geschafft! May Ayim Ufer in Berlin.

Die kleine Straße Gröbenufer in Berlin-Kreuzberg wurde am 27. Februar in May Ayim-Ufer umbenannt.

„Zum ersten Mal in Deutschland wurde der Name eines Akteurs des Kolonialismus auf einem Straßenschild ersetzt durch den Namen einer Person, die sich kritisch mit Kolonialismus und Rassismus auseinandergesetzt und gegen deren Folgen gekämpft hat“


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ARD: düsseldorfer Bobfahrer spricht tatsächlich deutsch, erinnert ansonsten an Jamaikaner

Zusendung von J.:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Als begeisterter Sportfan bin ich demletzt auf einen Artikel der ARD über einen deutschen Bobfahrer gestoßen, dessen Vater aus Ghana und dessen Mutter aus Deutschland stammt.
Ich habe mit erstaunen festgestellt, dass die ARD ihn mit dem Film “Cool Runnings” verglich, einem Film über jamaikanische Bobfahrer die lernen Bob zu fahren (der Film ist sehr “lustig”,da die Jamaikaner anfangs natürlich völlig unbedarft im Umgang mit Kälte, Schnee und Eis sind..nun ja, es scheint Humor ist typsache). Mehr »

125 Jahre nach Afrika-Konferenz: Hamburg ignoriert Kolonialvergangenheit

Hamburg benennt ohne Sensibilität neue Straßen, Häuser und Plätze, die im neuen Stadtteil “Hafencity” entstehen, nach “Eroberern” (Menschenhändlern) und lukrativen “Kolonialwaren”.

“Diese Ignoranz ist peinlich für eine Stadt, die Weltmetropole sein will…“

via Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

Presse-Information zum Download als pdf hier

Am 26.2.1885 – vor 125 Jahren – endete die „Afrika-Konferenz“ in Berlin.
Hamburg ignoriert seine koloniale Vergangenheit und ihre Folgen.

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg (EWNW e.V.) und das Projekt afrika-hamburg.de fordern
die Stadt Hamburg auf, sich endlich kritisch mit dem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen.
Das organisierte Vergessen in der Stadt blockiert und übertönt das postkoloniale Erinnern.
Hamburger Kaufleute wie Heinrich Carl Schimmelmann (1724-1782), Cesar Godeffroy
(1813-1885) und Adolph Woermann (1847-1911) zählen zu den Global Playern des
deutschen Kolonialismus. (Weitere Hamburger Kolonial-Kaufleute: http://www.afrikahamburg.
de/globalplayers1.html
).

In allen Hamburger Stadtteilen finden sich koloniale Bezüge. Sie reichen weiter zurück als in
die Zeit reichsdeutscher Kolonialherrschaft, die im Jahr 1884/85 begann, und sie führen bis
hinein in die Gegenwart. Bis heute werden sie jedoch vom „offiziellen“ Hamburg – von der
Bürgerschaft, dem Senat, den Bezirken, der Hamburg Marketing GmbH – ignoriert, verklärt,
verdrängt oder gar nostalgisch als „Marke“ restituiert und wiederbelebt.

In Hamburg gibt es keinen Ort postkolonialen Gedenkens. Keine Straße, kein
Denkmal, kein Platz oder Park ist postkolonialer Erinnerung gewidmet.

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg und das Projekt afrika-hamburg.de fordern: Mehr »

Berlin, 27. Februar 2010: Abschluss der Kampagne “125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz” mit Straßenumbenennung und Gedenkmarsch

via www.berliner-afrika-konferenz.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer/innen!

Nach unserer mehrmonatigen Gedenkkampagne, die von mehr als 75 Organisationen und Institutionen der Bundesrepublik
auf über 50 Veranstaltungen unterstützt wurde, laden wir nun zum Großen Finale nach Berlin:

Samstag, 27. Februar 2010,

Berlin-Kreuzberg/Friedrichshain, Zirkus Cabuwazi, Gröbenufer/May-Ayim-Ufer 2

Abschluss der Kampagne:

11:00 Uhr: Festakt zur Umbenennung des Berlin-Kreuzberger “Gröbenufers” in “May-Ayim-Ufer”
13:00 Uhr: Gemeinsamer Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt
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25. und 26. Februar 2010, Berlin: Tribunal zur Erinnerung an den 125. Jahrestag der “Berliner Afrika- Konferenz“

via http://www.tribunal-afrikakonferenz-berlin.org

© http://www.berliner-afrika-konferenz.de/

Tribunal gegen Kolonialismus, transatlantische Sklaverei und Sklavenhandel und dessen Auswirkungen heute.

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Black History Month im Februar & März 2010 in Deutschland

Berlin:

Hamburg:

Stimmen zu Hetzartikel gegen May-Ayim-Ufer

“Im Vorfeld der für den 27.02 angesetzten Umbenennung des Berliner Gröbenufers in May Ayim Ufer formiert sich seit einigen Tagen ein Backlash der Mehrheitspresse.”

So drückt es einer der vielen LeserInnen aus, die sich bestürzt über reaktionäre und unverhohlen kolonialverharmlosende Presseberichterstattung an uns wandten.

Hintergrund:

Der berliner Historiker Götz Aly, der bereits im Oktober 2009 unangenehm aufgefallen war, als er unter anderem das Schwarzsein von Soldaten und Vergewaltigung kausal in Zusammenhang brachte, hetzt nun in dem Artikel “Straßenschänder in Kreuzberg” (sic!) in der Berliner Zeitung (nofollow Link!) gegen das Gedenken an die afrodeutsche Dichterin May Ayim. Dass eine Straße in Berlin nun nicht mehr nach dem Kolonialverbrecher Gröben sondern nach der Berlinerin May Ayim benannt ist, bedenkt er mit der Vokabel “Straßenschänder”, nennt die Gruppen, die die Umbenennung erreicht hatten, “Altstalinisten” und verharmlost deutsche Versklavungsaktivitäten als “Koloniechen”. Auch die FAZ (ebenfalls nofollow link) ließ es sich nicht nehmen, das Thema mit der Themaverfehlung einer Einschätzung von May Ayims Werk (“Blödeleien”, “Plumpheit”) zu garnieren.

Es bietet sich an, sich an dieser  öffentlichen Debatte in Form einer Meinungsäußerung zu beteiligen!

Kontakt: (mit uns im cc): leserbriefe@berliner-zeitung.de

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Hier einige Stimmen, Leserbriefe und Handlungsideen:

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WE WANT YOU!



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